Rapsöl
Pflanze Der Kreuzblütler Raps (Brassica napus) ist eng mit Kohl und Senf verwandt. Früher wurde Rapsöl wegen seines bitteren Geschmacks kaum als Speiseöl sondern zumeist als Brennstoff für Öllampen oder als Schmierstoff verwendet. Erst seit 1986 wird in Deutschland der sogenannte 00-Raps (sprich „Doppel-Null“-Raps) ohne Erucasäure und Bitterstoffe angebaut und hat in der Folgezeit einen wahren Siegeszug in deutschen Küchen angetreten. In unserer Region wird vorwiegend im Herbst Winterraps gesät. Die im folgenden Mai leuchtend gelb blühenden Felder sind eine beliebte Bienenweide. Die Rapsernte erfolgt im August.
Merkmale Rapsöl ist tief goldfarben und hat einen dezent nussigen bis feinherben Geschmack.
Gesundheitswert „Rapsöl ist der Shooting Star in der Ernährung. Es ist – das zeigt unsere Untersuchung – ganz einfach optimal gesund.“ (Stiftung Warentest 9/2003). Rapsöl weist ein vorbildliches Fettsäuremuster auf: Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren und der hohe Gehalt an den Vitaminen A und E ist ideal für die gesundheitsbewusste Ernährung. Es leistet einen wesentlichen Beitrag zur Senkung von Cholesterin, beeinflusst die Blutgerinnung günstig und stärkt das Immunsystem.
Verwendung Rapsöl ist in der kalten Küche vielseitig einsetzbar. Am besten entfalten sich seine Qualitäten wohl im Kartoffelsalat, dem es eine feine Geschmacksnote und eine intensive Gelbfärbung verleiht.
|